Tag Archives: Roman

[Verlagsaufgabe:] Bücher aus dem Felis-Verlag jetzt im piepmatz Verlag erhältlich!

Der Felis-Verlag wurde im Jahre 2000 als kleiner Familienverlag mit Sitz in Dessau von meinem Großvater Georg Gerdung gegründet. Seither sind viele bekannte und bis dahin unbekannte Autoren mit eigenen Romanen, lyrischen Werken und in Anthologien mit karitativem Anspruch im Verlag erschienen. Leider musste der Verlag 2012 aus gesundheitlichen Gründen geschlossen werden.

Die bis dato im Felis-Verlag erschienenen Bücher werden von nun an über den piepmatz Verlag vertrieben.

Ein Buch möchte ich euch besonders ans Herz legen, es ist mein Lieblingsbuch aus dem Felis-Verlag. Die emotionale Geschichte von Antje und die liebevoll gezeichneten Illustrationen berühren mit Sicherheit nicht nur Jugendliche, sondern auch Erwachsene:

Antje (Exposé und Leseprobe)
Annemarie Lenkeit

128 Seiten
Paperback
Erscheinungsjahr: 2001

Preis: 7,40 Euro

ISBN: 978-3-935081-09-2

Hier versandkostenfrei bestellen!

Exposé:
Im zwölften Lebensjahr kommt Antje mit ihrem drei Jahre älteren Bruder Sören ins Kinderheim. Sie kennt die Gründe nicht und wehrt sich gegen diese, ihr von den Erwachsenen aufgezwungene Maßnahme.
Das Buch beschreibt die inneren Kämpfe, mit denen Antje sich von ihrer familiären Vergangenheit lösen muss. Es erzählt von den Freunden, die sie schließlich findet, und von der Auseinandersetzung mit den Erwachsenen bis hin zu den Aussichten für ihr weiteres Leben.
Die Handlung bleibt dicht an Antje, wird aus ihrer Sicht gestaltet und dreht sich in einem übersichtlichen Figurenensemble um sie, ihren Bruder, die Klassenkameraden, den Heimleiter und die Betreuerinnen in heiteren und ernsten Episoden.
Die Brennnesseln, an denen sich Antje fest hält, stehen als Symbol für die Zerrissenheit der Kinderseele, aber auch für die Hoffnung auf Liebe und Geborgenheit.
Bewusst verzichtet die Autorin auf Horrorszenarien, sie will zeigen, dass Heimkinder mit verletzter Seele bei allen Problemen sehr wohl zu innerlichen Beziehungen untereinander fähig sind und was “Große”, denen sie anvertraut sind, mit viel Geduld und Sensibilität zu erreichen vermögen.
Ein Buch für Kinder, das aber auch Erwachsene zum Nachdenken anregen sollte.

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–> Hier geht’s zu den restlichen im Felis-Verlag erschienenen Büchern.

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[Buchmessenbericht:] Voller Erfolg für den piepmatz Verlag auf der HomBuch 2012 in Homburg!

Es ist Freitagnachmittag, der 11.05.2012, als meine Mama alias Piepoma mich abholt. Gemeinsam bestücken wir das Auto mit Messedingen wie Büchern, Koffer, Schilder, Stifte, Papier und natürlich dem Plüsch-Goliath! Eine lange Autofahrt von 3 Stunden liegt vor uns, aus der am Ende bedingt durch einen Platzregen und Gewitter 4 Stunden werden sollten. Wir starten bei 36,5 Grad und kommen in Homburg im Saarland bei 18 Grad an. Macht aber nichts, wir lassen uns unsere gute Laune deswegen nicht verderben und freuen uns auf die morgige Buchmesse HomBuch (12.05.2012)! :)

Im wunderschönen Hotel angekommen, beziehen wir erstmal die Zimmer und sind überwältigt von den Wasserbetten und dem schicken Bad! Wow, hier komme ich nächstes Jahr wieder her! Weil wir noch etwas Zeit und Hunger haben, fahren wir zum Saarpfalz-Gymnasium, um gleich zu wissen, wo wir am nächsten Tag hin müssen. Es ist sehr leicht zu finden Dank unserer Emma (Navi) ;)
Da in Homburg die Supermärkte schon um 20 Uhr schließen (wir sind extra nach Bexbach zum REWE gefahren, aber nein …!), beschließen wir uns einen leckeren Dürüm/Yufka zu gönnen und danach schlafen zu gehen.

Am nächsten Morgen geht es schon um 7 Uhr los. Duschen, richten, schminken, frühstücken (das Frühstücksbuffet im Hotel ist der Wahnsinn! Empfehle jedem in diesem Hotel einzuchecken, der mal in Homburg ist), auschecken und ab zur HomBuch.

Als wir um 9 Uhr dort ankommen, ist die Schule schon gut gefüllt mit Menschen. Ganze 40 Aussteller (ca. 10 davon aus dem Saarland und einer sogar aus Husum) sind dabei ihre Stände zu bestücken.
Mein Piepkind Brunhilde Maria Cronauge ist schon vor Ort und hat passend zur “LeseBlüten Muttertag 2012″ schöne Deko in Form von einer roten Tischdecke, einer Kerze, Blümchen, Herzen etc. mitgebracht, um die wir die wichtigen Muttertagsbücher verteilen (DANKE nochmal dafür!). Schließlich ist einen Tag später Muttertag. Vielleicht verirren sich noch Käufer auf die Buchmesse, die noch kein Muttertagsgeschenk haben.  Links und rechts davon stellen wir alle weiteren piepmatz-Bücher aus. Als wir fertig sind, geht es auch schon los. Schirmherr Stephan Toscani erföffnet die Buchmesse mit einer kleinen Rede, in der er auch den Veranstalter und Verleger Ulrich Burger für diese tolle Veranstaltung lobt und uns Verlegern viel Erfolg auf der Messe wünscht.

Die erste Lesung von meinen Piepkindern Brunhilde Maria Cronauge und Jeanette Holdinghausen aus den beiden Anthologien “LeseBlüten Muttertag 2012″ und “LeseBlüten Ruf der Freiheit 2012″ findet schon um 11 Uhr statt. Leider sind dort noch nicht so viele Gäste in der Schule, sodass die Lesung leider wenig besucht ist. Macht aber gar nichts, denn so langsam füllen sich die Reihen und einige Interessenten, Käufer, Autoren und auch Verleger von anderen Ständen kommen zum piepmatz-Stand.

Sehr gefreut habe ich mich über eine Lehrerin, die erzählte, dass sie mit ihren Schülern das Buch “Goliath – Der Rettungshund” im Unterricht durchnimmt. Das wäre dann jetzt schon die zweite Schule, die sich mit dem Buch auseinander setzt! :)

Viele weitere schöne und interessante Gespräche folgen. Ich lerne Dagmar von Daggis Welt kennen, die schon im Vorfeld große Werbung für die HomBuch gestartet hat. Auch Piepkind Verena Kalter lerne ich einmal persönlich kennen und freue mich mit ihr ein wenig plaudern zu dürfen :)
An einem Verlagsstand, dessen Name ich nicht weiß, kaufe ich eine selbstgenähte Leseratte und taufe sie Erwin :)
(Wer eine Ahnung hat, wie dieser Verlag heißt, der melde sich bitte bei mir. Es gibt nämlich sehr viele Piepkinder, die Interesse an dieser Leseratte gezeigt haben.)
Wir lernen Manuel Andrack kennen und Jeanette verwickelt ihn gleich in ein Gespräch über das Saarland ;)
Zwischendrin kommen immer wieder Kinder mit ihren Eltern, Pärchen oder Frauen und Männer, die alleine unterwegs sind, um an einem Gewinnspiel teilzunehmen.

Wie auch schon in Mainz zur Minipressenmesse 2011 starte ich hier wieder zwei Gewinnspiele. Zum einen gibt es ein Exemplar des Buches “LeseBlüten Muttertag 2012″ zu gewinnen. Hier müssen die Teilnehmer auf einer piepmatz-Postkarte folgenden Satz beenden: “Meine Mutter ist die Beste, weil …”. Diese Karte landet dann in einer Losbox, aus der am Ende der Messe der Gewinner gezogen wird. Um den Fußballroman “Liebe kennt keine Liga” zu gewinnen, müssen die Teilnehmer einen Ball in ein Pappherz schießen. Sie erhalten ein Los, welches ebenfalls in die Losbox wandert. Auch hier wird um 17 Uhr der Gewinner des Buches gezogen. Ein kleines Mädchen und eine Frau sind am Ende die beiden glücklichen Gewinner.

Zum Ausklang liest Piepkind Jeanette um 17:30 Uhr noch aus der “LeseBlüten Muttertag 2012″. Nach der Lesung stoßen wir noch mit einem Gläschen Sekt auf den erfolgreichen Tag an, quatschen noch ein wenig (denn man sieht sich ja so selten) und begeben uns wieder auf den Heimweg.

Fazit: Es hat sich auf jeden Fall gelohnt auf die HomBuch zu fahren. Schickes Hotel, nette Leute, interessante Gespräche, gute Verkäufe, fröhliche Gewinnspielteilnehmer, tolle Atmosphäre, schönes Wetter und eine glückliche Piepmama! :)

Nächstes Jahr bin ich wieder dabei! :)

Mehr Fotos gibts hier.

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27. Januar 2012 in Hamburg – Jan Piechowiak und Marc Fischer lesen aus ‘Liebe kennt keine Liga’ (Lesung)


ACHTUNG! Lesung vom 20. auf den 27. Januar verschoben!

Jan Piechowiak und Marc Fischer lesen aus “Liebe kennt keine Liga″.

Eintritt: 5,- Euro normal | 4,- Euro ermäßigt

Für mehr Infos auf den Artikel klicken!

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Auszug:

Ein verärgerter Trainer, eine Fehde zwischen neuem und altem Kapitän, ein portugiesischer Torjäger, der den schönen Ladys mehr Aufmerksamkeit schenkt als dem Ball, ein überehrgeiziger Fußballvater und obendrauf jede Menge Stress auf der Arbeit und Beziehungstrouble:

Beim TuS Langen-Hafer startet die neue Saison mit allerhand Problemen abseits des Fußballplatzes.
Keine guten Voraussetzungen für den Klassenerhalt, geschweige denn den Aufstieg.

Doch Fußball wäre nicht Fußball, wenn er nicht so manche Überraschung parat hielte …

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Zur Facebook-Veranstaltung und zusagen!

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Sophie Schaubes ‘Sternenstaub – 4 Geschichten zum Advent’ erscheint am 25.11.2011!

Weihnachten ist Zeit der Familie, der Vergebung, der Geheimnisse, der Freude und noch vieles mehr. “Sternenstaub” beschreibt in 4 ergreifenden zusammenhängenden Kurzgeschichten, wie unterschiedlich Weihnachten sein kann: es erzählt die Geschichten von der verlassenen alleinerziehenden Ehefrau, dem Obdachlosen, dem nichts blieb außer seinem Hund, dem kleinen Mädchen, das eine weihnachtliche Entdeckung in ihrem Garten macht und natürlich dem Weihnachtsmann, der alles ganz genau beobachtet. Liebevoll illustriert und kindgerecht geschrieben ist dieses Buch jedoch nicht nur eine Bereicherung für die Kleinen. Nein – auch Erwachsene wird dieses Buch tief berühren.
Ein kleiner Goldschatz, der unter keinem Weihnachtsbaum fehlen darf.

Das Buch erscheint am 25.11.2011 im piepmatz Verlag und ist für 9,95 Euro zu haben!

ISBN 978-3-942786-12-6
Umfang: 40 Seiten, Hardcover, 6 farbige Illustrationen
Bestellungen über den Verlag sind innerhalb Deutschlands versandkostenfrei und beinhalten je ein kostenloses Lesezeichen passend zum Buch!
Hier bestellen: http://www.piepmatz-verlag.de/bucher/sternenstaub-4-geschichten-zum-advent/

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Leseprobe:

Hört gut zu. Ich will euch ein Geheimnis verraten. Ihr müsst wissen, mir ist etwas ganz Außergewöhnliches widerfahren. Nur kann ich es niemandem erzählen. Warum nicht? Na ganz einfach deshalb, weil es mir keiner glauben würde. Vielleicht Jule, meine Nachbarin, aber die ist im Skiurlaub mit ihrer Familie und da bleiben nur noch meine Eltern übrig. Und die würden es eben nicht glauben. Ich weiß das so genau, weil mir oft außergewöhnliche Dinge passieren und ich schon oft versucht habe, ihnen davon zu berichten. Dann sagen sie nur so etwas wie »Ja, Luise, das weiß ich doch.« oder »Ach, Kind, es ist so schön, was für eine blühende Fantasie du hast.«
Natürlich ist es schön, was ich für eine blühende Fantasie habe, und ich benutze sie auch gerne, aber das habe ich mir eben nicht ausgedacht.
Ich bin erst sechs. Vielleicht nehmen sie mich deswegen nicht ernst. Oder weil ich zwei Zöpfe mit lila Schleifen auf dem Kopf habe. Oder weil ich noch nicht ganz bis hundert zählen kann. Woran es liegt, das weiß wohl niemand so genau, aber eben deshalb kann ich es ihnen nicht erzählen.
Was geschehen ist? Eine ganze Menge. Der Kalender im Flur wurde umgeschlagen auf Dezember. Mama, Papa und Oma sind heimlich in die Stadt gefahren, um Geschenke zu kaufen und draußen hat es geschneit, viele weiße Flocken. Ja, das geschieht natürlich jedes Jahr. Es ist nur so, dass noch etwas anderes passiert ist.
Am Tag vor Heilig Abend drehen sie alle völlig durch. Mama springt in der Küche auf und ab, Töpfe klappern und alle halbe Stunde geht der Küchenwecker, damit die Gans nicht anbrennt. Papa macht einen furchtbaren Krach im Keller, weil er da die Krippe zusammenbaut und Oma schnürt Päckchen und schreibt Kärtchen, die nachher unterm Baum liegen mit unseren Namen darauf. Und alle schauen ständig auf ihre Uhren und fassen sich an die Stirn und wirbeln an einem vorbei. So geht das bis zur letzten Minute, wenn es Zeit ist, in die Kirche zu gehen.
Daran habe ich mich längst gewöhnt. Am besten ist es, man verhält sich ganz still und leise. Ich setze mich meist in Ecken oder lasse mich in große Sessel sinken. Da schaue ich dann ein Video oder male ein Bild oder sehe einfach nur zu, was sie alle treiben. Und manchmal lache ich ganz heimlich darüber, wie lustig sie aussehen, wenn sie von hier nach dort und zurück flitzen ohne zu bemerken, dass ich hier sitze und zuschaue.
Fragen darf man an solch einem Tag keinen etwas, denn dann werden sie ganz furchtbar rot, schieben einen durchs Zimmer, setzen einen irgendwohin und geben einem Aufgaben. Nein, das habe ich nicht getan. Darin habe ich Erfahrung. Ich habe nur dagesessen und mir die Flöckchen angesehen, die auf die weiße Schneedecke im Garten fielen. So lange, bis es ganz dunkel wurde draußen. Dann gingen die Laternen an und die Flocken sahen aus wie kleine schwarze Fliegen, die im Sommer im Licht herumfliegen.
Eins, zwei, drei, vier, zählte ich und da hörte ich auf einmal einen riesigen Rums in meinem Zimmer. Erst wollte ich zu Mama in die Küche laufen, aber die hatte sich gerade die Finger am Blech verbrannt und schimpfte ganz laut vor sich hin. Also bin ich den Flur entlang gerannt bis hin zu meiner Tür und habe sie ganz vorsichtig einen Spalt geöffnet. Schnee! Da lag ganz viel kalter, nasser Schnee auf meinem rosa Teppich. Und das Fenster stand offen. Schnell lief ich hinein und machte es wieder zu. Und da sah es aus, sage ich euch! Der ganze Teppich nass und riesengroße Fußabdrücke mitten drin. Ich tapste mit meinen Strümpfen in einen hinein. Ja, so große Stiefel hat selbst mein Papa nicht! Ich tapste in den nächsten und den nächsten, bis meine Füße nass und kalt und die Spur vorbei war. Genau vor dem Fenster hörte sie auf. Das war doch schon sehr seltsam. So seltsam, dass ich nachschauen musste, wer da einfach so in mein Zimmer gestiegen und alles schmutzig gemacht hatte. Und überhaupt, wer konnte denn so große Füße haben? Ich krabbelte auf die Heizung und machte das Fenster wieder auf. Vorsichtig beugte ich mich ein Stück raus und lauschte angestrengt. Nichts. Nur Dunkelheit und weißer Schnee überall auf der Wiese. Schnee, Schnee, Schnee und – Fußstapfen! Mitten durch den Garten bis hin zu der großen Tanne. Ich lehnte mich noch ein Stück weiter raus und musterte den breiten Stamm. Irgendwas war da unter dem Baum und bewegte sich. Und als ich dann erkannte, was da in unserem Garten unter dem Baum stand, könnt ihr euch denken, was für einen Schreck ich bekam. Ein Schlitten. Ein riesiger, langer Schlitten mit vier Rentieren daran und einem großen, roten Klumpen Mensch darauf. Und der große rote Klumpen hatte ganz kleine, blinkende und funkelnde Augen, die erschrocken zu mir rüber schauten. Ganz schnell stieß ich das Fenster zu, sprang von der Heizung runter auf den Boden und hielt mir die Hände vors Gesicht. Der Weihnachtsmann war in unserem Garten! Aber es war doch noch gar nicht Weihnachten. Ich schaute hinüber zu meinem Adventskalender. Das 24. Türchen in der Mitte war noch fest verschlossen. Nein, Weihnachten war es ganz sicher noch nicht. Bevor ich weiter grübeln konnte, fiel mir die Gute-Nacht-Geschichte ein, die mir Oma am 3. Advent vorgelesen hatte. Da ist der Weihnachtsmann vom Himmel gefallen und alle haben ihn angestarrt und auf ihn eingeredet und sich seine Geschenke gekrallt. Ja, und dann, dann war der arme Mann so eingeschüchtert, dass er nicht wieder kam. An keinem einzigen Weihnachtsfest, weil doch niemand je den Weihnachtsmann sehen sollte. Weil es doch sonst nicht mehr geheim wäre und spannend und festlich. Nein, den Weihnachtsmann darf man nicht sehen. Und schon gar nicht, wenn gar kein Weihnachten ist.
Und was nun? Ich saß immer noch ganz still und leise an der Heizung gelehnt in der Schneepfütze auf meinem Teppich. Nein, ich würde den Weihnachtsmann nicht verjagen. Ich wollte noch ganz viele Weihnachten haben. Noch hunderthunderttausende. Aber jemand musste ihm doch sagen, dass er sich im Tag geirrt hatte. Sonst würde er in alle Häuser kommen und die Menschen überraschen, die ja gar nicht in der Kirche, sondern zu Hause wären, weil ja gar nicht Heilig Abend, sondern erst der dreiundzwanzigste Dezember wäre. Ja, das musste wirklich gemacht werden. Also kletterte ich wieder hinauf und machte vorsichtig das Fenster auf. Da war er noch, unter der Tanne im Schnee. Ich blinzelte nur ganz vorsichtig, um ihn nicht richtig anzugucken. Dann lehnte ich mich ganz weit vor und flüsterte:
»Du, ich schau dich nicht an, aber du bist zu früh!«
Irgendetwas regte sich unterm Baum und dann war es wieder still.
»Morgen ist erst Weihnachten, aber du kannst ruhig so lange in unserem Garten warten.« [...]

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“GOLIATH – Der Rettungshund” erscheint am 01. Juni 2011!


Wolfgang Schmiedeberg

- Jugendroman -
ISBN: 978-3-942786-08-9
Umfang: 64 Seiten, broschiert
Inhalt: 14 farbige Illustrationen
Erscheinungstermin: 01. Juni 2011
Versandkostenfrei!

Exposé:
Das Leben eines Rettungshundes ist nicht immer einfach. Manchmal muss GOLIATH mitten in der Nacht mit seinem Frauchen Yvonne zu einem Einsatz starten, um nach vermissten oder verschütteten Menschen zu suchen. Da kann es schon einmal vorkommen, dass er bei Wind und Wetter stundenlang die Gegend absucht, während andere Hunde noch gemütlich in ihren Körbchen liegen. Aber GOLIATH weiß, wie wichtig seine Arbeit ist: Wenn die Rettungshundestaffel alarmiert wird, schweben häufig Menschenleben in Gefahr. Dann ist GOLIATHS feine Nase gefragt, mit der er Vermisste aufspürt. Denn das kann er besser als jeder Mensch!

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“Liebe kennt keine Liga” erscheint am 12. Mai 2011!

Jan Piechowiak/Marc Fischer

ISBN: 978-3-942786-03-4
Umfang: 112 Seiten, broschiert
Erscheinungstermin: 12. Mai 2011
Versandkostenfrei!

Exposé:
Ein verärgerter Trainer, eine Fehde zwischen neuem und altem Kapitän, ein portugiesischer Torjäger, der den schönen Ladys mehr Aufmerksamkeit schenkt als dem Ball, ein überehrgeiziger Fußballvater und obendrauf jede Menge Stress auf der Arbeit und Beziehungstrouble: Beim TuS Langen-Hafer startet die neue Saison mit allerhand Problemen abseits des Fußballplatzes. Keine guten Voraussetzungen für den Klassenerhalt, geschweige denn den Aufstieg.
Doch Fußball wäre nicht Fußball, wenn er nicht so manche Überraschung parat hielte …

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