Tag Archives: Winter

Lesungsbericht vom 21. Dezember 2011 in Boppard – Sophie Schaube las aus “Sternenstaub – 4 Geschichten zum Advent”

Am Mittwochabend, den 21. Dezember 2011, fand in der Bopparder Stadthalle eine Lesung aus dem Weihnachtsbuch “Sternenstaub – 4 Geschichten zum Advent” statt.
Nach und nach fanden sich bereits um halb sechs die ersten Gäste in der Stadthalle ein und machten es sich bei gedimmtem Licht und Kerzenschein gemütlich. Als es um kurz nach 18 Uhr losging, war der Saal bis auf wenige Plätze gefüllt – über 30 Gäste freuten sich auf zwei der vier Geschichten aus “Sternenstaub”, die die Autorin bei feierlicher Stille vorlas.
Länger als geplant herrschte Weihnachtsstimmung in den Räumen der Stadthalle – erst nachdem auch der letzte Gast sein Buch signiert bekommen hatte, löste sich die Runde allmählich auf. Die Reaktionen auf das Erstlingswerk der Autorin waren fabelhaft – sogar die ein oder andere Träne wurde in den Zuschauerreihen verdrückt.

Nach den Lesungen in Köln und am Koblenzer Kolleg, bildete dieser schöne Abend in Boppard nun kurz vor Weihnachten den krönenden Abschluss für “Sternenstaub” und bleibt damit bestimmt unvergessen.

Sophie Schaube
- Autorin im piepmatz Verlag –

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Lesungsbericht vom 16. Dezember 2011 in Köln – Sophie Schaube las aus „Sternenstaub – 4 Geschichten zum Advent“

Am Freitagabend, den 16. Dezember 2011, fand im Café Kleks in Köln eine Lesung aus dem Weihnachtsbuch „Sternenstaub – 4 Geschichten zum Advent“ mit Sophie Schaube statt.

In gemütlicher Atmosphäre, mit Kaffee und Gebäck, fanden sich an diesem verregneten Freitag die Gäste im Café Kleks ein und lauschten zwei Geschichten aus Sophie Schaubes Erstlingswerk. Bei Kerzenschein und gedämmten Licht wurde es schnell gemütlich und zugleich eine schöne Einstimmung auf das bevorstehende Weihnachtsfest.

Auch fand im Rahmen der Lesung ein kleines piepmatz-Treffen statt, denn die Autorinnen Jeanette Holdinghausen und Sophie Schaube bekamen in Köln die Chance, sich persönlich kennenzulernen und ihre Erfahrungen auszutauschen.

Im Anschluss an die Lesung ließen sich viele Gäste noch Bücher signieren und machten sich dann auf den Heimweg. Alles in allem ein gelungener Abend in Köln!

Sophie Schaube
- Autorin im piepmatz Verlag –

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Lesungsbericht vom 09. Dezember 2011 in Siegen – Jeanette Holdinghausen und Deetje Fehlings lasen aus “LeseBlüten Weihnachtszauber 2011″ und “LeseBlüten Zwischen Zeilen 2011″

Im wunderschönen Kaffeehaus FÜNF10 in Siegen mit Wohlfühlambiente fand am 09. Dezember 2011 eine Lesung aus den „LeseBlüten Weihnachtszauber“ und „Zwischen Zeilen“ des piepmatz Verlages, mit Jeanette Holdinghausen und Deetje Fehlings, statt. Musikalisch begleitet wurde die Lesung von Candleman (Tim Kandel) am Piano, der die Lesestunde mit romantischen und weihnachtlichen Musikstücken zauberhaft verschönerte. Nach einer kurzen Ansprache, und einem Dankeschön an die Besitzerin des Kaffeehauses, begann die Lesung.

Die Geschichte von Frederik, dem Teddy mit nur einem Auge, hat sehr großen Anklang gefunden. Harry, den Egoist, habe ich auch vorgestellt und ein Gedicht von der alten Weihnachtszeit vorgelesen. Nach Deetje’s Lesung „Der Abschiedsbrief einer Spaghetti“ schmunzelten sehr viele Zuhörer. Die Idee kam sehr gut an. Geschriebene Zeilen, die Herzen von Menschen bewegen und von Hoffnung und Liebe sprechen. Dass, was die Weihnachtszeit ausdrücken möchte. Die Liebe, die über allem steht. Ein Licht in dieser Welt, das Menschen zum Leben erweckt. Wieder einmal konnte ich meine Geschichte „Versteh mich“ vorlesen und die neue Geschichte „Licht am Horizont“ hatte ich auch mit im Gepäck. Zeilen zum Nachdenken – Zeilen, wo Hoffnung und Glauben eine Rolle spielen. Es sind Geschichten, mit etwas Fantasie vermischt und doch zum Greifen nah, denn irgendwo finden sich immer wieder Menschen in diesen Zeilen wieder.

Über allem steht die Liebe. Das ist der Leitsatz, wenn es um das Projekt „Engelbaum“ geht, welches ich wieder im Anschluss an die Lesung, vorgestellt habe. Es findet sehr guten Anklang. Ebenso die Worte, wie und was mich bewegt haben, dieses Projekt zu unterstützen.

Nach dem Gedicht „Ein Fest der Liebe“, und einem kurzem, von mir gesprochenen Wort zur Weihnachtszeit, so wie letzten Musiktakten, ging eine besinnliche, ruhige und gemütliche Lesung zu Ende. Der Wohlfühlcharakter stand dabei an erster Stelle – in einem Kaffeehaus, wo es Freude macht, ein weiteres Mal Gast zu sein.

Im Anschluss an die Lesung gab es noch eine nette Gesprächsrunde.

Jeanette Holdinghausen
- Autorin im piepmatz Verlag –

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Lesungsbericht vom 09. Dezember 2011 – Ernst Michael Schwarz las aus “LeseBlüten Weihnachtszauber 2011″

Am Freitag nachmittag, den 9. Dezember 2011, fand im typischen Berliner Kaffeehaus www.kaffeeraum-berlin.de eine Lesung aus der Weihnachtsanthologie “LeseBlüten Weihnachtszauber 2011″ mit Ernst Michael Schwarz statt.

Bei weihnachtlicher Musik, Gebäck, Kaffee und Glühwein wurden vor dem Kamin Gedichte und Geschichten aus dem Buch gelesen. Auch Heiko Grießbach, ein weiterer Autor, war anwesend und auch seine Berliner Geschichte kam sehr gut an. Den über zwanzig Gästen hatte es gut gefallen und der gemütliche Nachmittag war eine schöne Einstimmung auf die bevorstehende Weihnachtszeit.

Wir haben vereinbart, es spätestens im nächsten Jahr zu wiederholen, dann mit neuen Geschichten und Rezepten zur Weihnacht.

Ernst Michael Schwarz
- Autor im piepmatz Verlag –

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22. Dezember 2011 in Eberbach – Dr. Bärbel Sirrenberg und Silke Wiest lesen aus ‘LeseBlüten Weihnachtszauber 2011′ (Lesung)

Silke Wiest und Bärbel Sirrenberg lesen aus “LeseBlüten Weihnachtszauber 2011″ heitere, besinnliche und nachdenkliche Geschichten u.v.m zur Weihnachtszeit!

Eintritt: 3,- Euro | Kinder bis 14 frei Es gibt Tee, Punsch und leckere Weihnachtsplätzchen

Musik: Agnes Heilmann (Klavier), Elke Kleinert-Endlich (Querflöte)

Für mehr Infos auf den Artikel klicken!

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Auszug:

Wenn Herzenswünsche in Erfüllung gehen, Kinderaugen leuchten, Familien zusammentreffen, Bäume funkeln und ein köstlicher Gänsebraten auf dem Tisch steht, dann ist sie da, die schönste Zeit des Jahres: Weihnachten. In dieser Anthologie berichten 45 Autoren in insgesamt 72 Geschichten, Gedichten, Koch- und Back-Rezepten von ihren ganz persönlichen Weihnachtserlebnissen und -erinnerungen, von Träumen, Hoffnungen, großen und kleinen Wundern, aber auch Peinlichkeiten, Pannen und Missgeschicken. Ein Buch, das Lust auf Weihnachten macht und das unter keinem Weihnachtsbaum fehlen sollte. Dieses Buch ist eingeteilt in Kapitel für die Kleinen und die Großen – für die, die noch glauben können oder möchten und die, die es nicht mehr tun.

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Lesungsbericht vom 26. November 2011 – Silke Wiest und Frau Dr. Bärbel Sirrenberg lasen aus “LeseBlüten Weihnachtszauber 2011″

In den adventlich dekorierten Räumen der Buchhandlung Greif in Eberbach fand am 26. November 2011 eine Advent-Matinee mit Weihnachtsgeschichten, unter anderem auch aus den “Leseblüten Weihnachtszauber 2011″ des piepmatz Verlags, statt.

Die Autorinnen Frau Dr. Bärbel Sirrenberg und Silke Wiest lasen daraus ihre Kurzgeschichten „Gemaltes Christfest“ und „Mama hasst Weihnachten“, sowie das Gedicht „Adveniat“. Die in „Mama hasst Weihnachten“ geschilderten Katastrophen bewirkten manches Kopfnicken und wissendes Lächeln im Publikum. Während dem „Gemalten Christfest“ war es so still im Raum, dass man eine Stecknadel hätte fallen hören.

Musikalisch umrahmt wurde die Lesung von Agnes Heilmann (e-Piano) und Elke Kleinert-Endlich (Querflöte). Abgerundet wurde die vorweihnachtliche Atmosphäre von dem köstlichen Weihnachtsgebäck, das zusammen mit Kaffee und Tee von Frau Greif und ihrer Tochter gereicht wurde. So wurde mit dieser Lesung den zahlreichen großen und kleinen Gästen – es blieben nur wenige Plätze frei – eine rundum gelungene Verschnaufpause in der hektischen Vorweihnachtszeit geboten.
Welch großen Anklang die Geschichten aus dem „Weihnachtszauber“ des piepmatz Verlages von Sandra Vogel gefunden haben, wurde deutlich, als alle angebotenen Exemplare des schön gestalteten Buches verkauft waren.

Silke Wiest
- Autorin im piepmatz Verlag –

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Sophie Schaubes ‘Sternenstaub – 4 Geschichten zum Advent’ erscheint am 25.11.2011!

Weihnachten ist Zeit der Familie, der Vergebung, der Geheimnisse, der Freude und noch vieles mehr. “Sternenstaub” beschreibt in 4 ergreifenden zusammenhängenden Kurzgeschichten, wie unterschiedlich Weihnachten sein kann: es erzählt die Geschichten von der verlassenen alleinerziehenden Ehefrau, dem Obdachlosen, dem nichts blieb außer seinem Hund, dem kleinen Mädchen, das eine weihnachtliche Entdeckung in ihrem Garten macht und natürlich dem Weihnachtsmann, der alles ganz genau beobachtet. Liebevoll illustriert und kindgerecht geschrieben ist dieses Buch jedoch nicht nur eine Bereicherung für die Kleinen. Nein – auch Erwachsene wird dieses Buch tief berühren.
Ein kleiner Goldschatz, der unter keinem Weihnachtsbaum fehlen darf.

Das Buch erscheint am 25.11.2011 im piepmatz Verlag und ist für 9,95 Euro zu haben!

ISBN 978-3-942786-12-6
Umfang: 40 Seiten, Hardcover, 6 farbige Illustrationen
Bestellungen über den Verlag sind innerhalb Deutschlands versandkostenfrei und beinhalten je ein kostenloses Lesezeichen passend zum Buch!
Hier bestellen: http://www.piepmatz-verlag.de/bucher/sternenstaub-4-geschichten-zum-advent/

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Leseprobe:

Hört gut zu. Ich will euch ein Geheimnis verraten. Ihr müsst wissen, mir ist etwas ganz Außergewöhnliches widerfahren. Nur kann ich es niemandem erzählen. Warum nicht? Na ganz einfach deshalb, weil es mir keiner glauben würde. Vielleicht Jule, meine Nachbarin, aber die ist im Skiurlaub mit ihrer Familie und da bleiben nur noch meine Eltern übrig. Und die würden es eben nicht glauben. Ich weiß das so genau, weil mir oft außergewöhnliche Dinge passieren und ich schon oft versucht habe, ihnen davon zu berichten. Dann sagen sie nur so etwas wie »Ja, Luise, das weiß ich doch.« oder »Ach, Kind, es ist so schön, was für eine blühende Fantasie du hast.«
Natürlich ist es schön, was ich für eine blühende Fantasie habe, und ich benutze sie auch gerne, aber das habe ich mir eben nicht ausgedacht.
Ich bin erst sechs. Vielleicht nehmen sie mich deswegen nicht ernst. Oder weil ich zwei Zöpfe mit lila Schleifen auf dem Kopf habe. Oder weil ich noch nicht ganz bis hundert zählen kann. Woran es liegt, das weiß wohl niemand so genau, aber eben deshalb kann ich es ihnen nicht erzählen.
Was geschehen ist? Eine ganze Menge. Der Kalender im Flur wurde umgeschlagen auf Dezember. Mama, Papa und Oma sind heimlich in die Stadt gefahren, um Geschenke zu kaufen und draußen hat es geschneit, viele weiße Flocken. Ja, das geschieht natürlich jedes Jahr. Es ist nur so, dass noch etwas anderes passiert ist.
Am Tag vor Heilig Abend drehen sie alle völlig durch. Mama springt in der Küche auf und ab, Töpfe klappern und alle halbe Stunde geht der Küchenwecker, damit die Gans nicht anbrennt. Papa macht einen furchtbaren Krach im Keller, weil er da die Krippe zusammenbaut und Oma schnürt Päckchen und schreibt Kärtchen, die nachher unterm Baum liegen mit unseren Namen darauf. Und alle schauen ständig auf ihre Uhren und fassen sich an die Stirn und wirbeln an einem vorbei. So geht das bis zur letzten Minute, wenn es Zeit ist, in die Kirche zu gehen.
Daran habe ich mich längst gewöhnt. Am besten ist es, man verhält sich ganz still und leise. Ich setze mich meist in Ecken oder lasse mich in große Sessel sinken. Da schaue ich dann ein Video oder male ein Bild oder sehe einfach nur zu, was sie alle treiben. Und manchmal lache ich ganz heimlich darüber, wie lustig sie aussehen, wenn sie von hier nach dort und zurück flitzen ohne zu bemerken, dass ich hier sitze und zuschaue.
Fragen darf man an solch einem Tag keinen etwas, denn dann werden sie ganz furchtbar rot, schieben einen durchs Zimmer, setzen einen irgendwohin und geben einem Aufgaben. Nein, das habe ich nicht getan. Darin habe ich Erfahrung. Ich habe nur dagesessen und mir die Flöckchen angesehen, die auf die weiße Schneedecke im Garten fielen. So lange, bis es ganz dunkel wurde draußen. Dann gingen die Laternen an und die Flocken sahen aus wie kleine schwarze Fliegen, die im Sommer im Licht herumfliegen.
Eins, zwei, drei, vier, zählte ich und da hörte ich auf einmal einen riesigen Rums in meinem Zimmer. Erst wollte ich zu Mama in die Küche laufen, aber die hatte sich gerade die Finger am Blech verbrannt und schimpfte ganz laut vor sich hin. Also bin ich den Flur entlang gerannt bis hin zu meiner Tür und habe sie ganz vorsichtig einen Spalt geöffnet. Schnee! Da lag ganz viel kalter, nasser Schnee auf meinem rosa Teppich. Und das Fenster stand offen. Schnell lief ich hinein und machte es wieder zu. Und da sah es aus, sage ich euch! Der ganze Teppich nass und riesengroße Fußabdrücke mitten drin. Ich tapste mit meinen Strümpfen in einen hinein. Ja, so große Stiefel hat selbst mein Papa nicht! Ich tapste in den nächsten und den nächsten, bis meine Füße nass und kalt und die Spur vorbei war. Genau vor dem Fenster hörte sie auf. Das war doch schon sehr seltsam. So seltsam, dass ich nachschauen musste, wer da einfach so in mein Zimmer gestiegen und alles schmutzig gemacht hatte. Und überhaupt, wer konnte denn so große Füße haben? Ich krabbelte auf die Heizung und machte das Fenster wieder auf. Vorsichtig beugte ich mich ein Stück raus und lauschte angestrengt. Nichts. Nur Dunkelheit und weißer Schnee überall auf der Wiese. Schnee, Schnee, Schnee und – Fußstapfen! Mitten durch den Garten bis hin zu der großen Tanne. Ich lehnte mich noch ein Stück weiter raus und musterte den breiten Stamm. Irgendwas war da unter dem Baum und bewegte sich. Und als ich dann erkannte, was da in unserem Garten unter dem Baum stand, könnt ihr euch denken, was für einen Schreck ich bekam. Ein Schlitten. Ein riesiger, langer Schlitten mit vier Rentieren daran und einem großen, roten Klumpen Mensch darauf. Und der große rote Klumpen hatte ganz kleine, blinkende und funkelnde Augen, die erschrocken zu mir rüber schauten. Ganz schnell stieß ich das Fenster zu, sprang von der Heizung runter auf den Boden und hielt mir die Hände vors Gesicht. Der Weihnachtsmann war in unserem Garten! Aber es war doch noch gar nicht Weihnachten. Ich schaute hinüber zu meinem Adventskalender. Das 24. Türchen in der Mitte war noch fest verschlossen. Nein, Weihnachten war es ganz sicher noch nicht. Bevor ich weiter grübeln konnte, fiel mir die Gute-Nacht-Geschichte ein, die mir Oma am 3. Advent vorgelesen hatte. Da ist der Weihnachtsmann vom Himmel gefallen und alle haben ihn angestarrt und auf ihn eingeredet und sich seine Geschenke gekrallt. Ja, und dann, dann war der arme Mann so eingeschüchtert, dass er nicht wieder kam. An keinem einzigen Weihnachtsfest, weil doch niemand je den Weihnachtsmann sehen sollte. Weil es doch sonst nicht mehr geheim wäre und spannend und festlich. Nein, den Weihnachtsmann darf man nicht sehen. Und schon gar nicht, wenn gar kein Weihnachten ist.
Und was nun? Ich saß immer noch ganz still und leise an der Heizung gelehnt in der Schneepfütze auf meinem Teppich. Nein, ich würde den Weihnachtsmann nicht verjagen. Ich wollte noch ganz viele Weihnachten haben. Noch hunderthunderttausende. Aber jemand musste ihm doch sagen, dass er sich im Tag geirrt hatte. Sonst würde er in alle Häuser kommen und die Menschen überraschen, die ja gar nicht in der Kirche, sondern zu Hause wären, weil ja gar nicht Heilig Abend, sondern erst der dreiundzwanzigste Dezember wäre. Ja, das musste wirklich gemacht werden. Also kletterte ich wieder hinauf und machte vorsichtig das Fenster auf. Da war er noch, unter der Tanne im Schnee. Ich blinzelte nur ganz vorsichtig, um ihn nicht richtig anzugucken. Dann lehnte ich mich ganz weit vor und flüsterte:
»Du, ich schau dich nicht an, aber du bist zu früh!«
Irgendetwas regte sich unterm Baum und dann war es wieder still.
»Morgen ist erst Weihnachten, aber du kannst ruhig so lange in unserem Garten warten.« [...]

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09. Dezember 2011 in Siegen – Jeanette Holdinghausen und Deetje Feelings lesen aus ‘LeseBlüten Weihnachtszauber 2011′ und ‘LeseBlüten Zwischen Zeilen 2011′ (Lesung)

Autorin Jeanette Holdinghausen liest mit Autorin Deetje Feelings aus den “LeseBlüten Weihnachtszauber 2011″ und “LeseBlüten Zwischen Zeilen 2011″. Im Anschluss an die Lesung wird sie das Projekt “Engelbaum” vorstellen.

Jeder ist herzlich eingeladen. Kein Eintritt!

Für mehr Infos auf den Artikel klicken!

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Über “LeseBlüten Weihnachtszauber 2011″:
Wenn Herzenswünsche in Erfüllung gehen, Kinderaugen leuchten, Familien zusammentreffen, Bäume funkeln und ein köstlicher Gänsebraten auf dem Tisch steht, dann ist sie da, die schönste Zeit des Jahres: Weihnachten.
In dieser Anthologie berichten 45 Autoren in insgesamt 72 Geschichten, Gedichten, Koch- und Back-Rezepten von ihren ganz persönlichen Weihnachtserlebnissen und -erinnerungen, von Träumen, Hoffnungen, großen und kleinen Wundern, aber auch Peinlichkeiten, Pannen und Missgeschicken.
Ein Buch, das Lust auf Weihnachten macht und das unter keinem Weihnachtsbaum fehlen sollte.

Über “LeseBlüten Zwischen Zeilen 2011″:
Diese Kurzgeschichtensammlung umfasst 42 Briefe und Briefgeschichten, die von 35 Autoren aus Deutschland, Italien und der Schweiz verfasst wurden. Ob Abschieds- oder Liebesbriefe, Briefe an Freunde oder an längst Verstorbene, Tagebucheinträge oder Geschichten, in denen ein Brief eine große Rolle spielt – hier liest der Leser »zwischen den Zeilen« von Liebe und Schmerz, Freude und Trauer, Wut und Hass, Glück und Vergebung …
Ein sehr emotionales und persönliches Buch, das sowohl zum Nachdenken anregt, aber auch manchen Lacher parat hält.

 

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